Du schiebst ein To Do auf deiner Liste von Tag zu Tag ohne es je zu erledigen?

Erfahre, wie du diesem Phänomen auf die Schliche kommst und du nie wieder Aufgaben schiebst.

Kennst du das? Auf deiner To Do Liste gibt es eine Aufgabe, die wandert von Tag zu Tag weiter. Alle anderen Aufgaben arbeitest du ab oder schiebst sie mal um ein oder zwei Tage weiter, aber dann sind sie erledigt. Aufschieberitis ist eigentlich nicht dein Ding. 

 

Da gibt es diese eine ungeliebte unbearbeitete Aufgabe

Von Zeit zu Zeit landen Aufgaben auf unserer To Do Liste, da klappt es mit dem Anfangen und dem Erledigen nicht. Immer wieder nimmst du dir vor: morgen erledige ich das. Und am Ende des Tages waren wieder alle anderen Aufgaben viel wichtiger als dieses eine To Do. Lässt sich auch irgendwie ganz sinnvoll begründen, warum das heute schon wieder so war und du nicht dazu gekommen bist… Aber aufgepasst!  

 

Es liegt an dir zu entscheiden, was wichtig ist und erledigt werden soll

Hier ist dein innerer Trickser am Werk. Und der kann dir ganz einleuchtend erklären, warum du eine Aufgabe von Tag zu Tag schiebst und einfach nicht dazu kommst. 

Ungewöhnlich für dich, denn in der Regel bist du recht diszipliniert, magst deine Aufgaben und bist gut darin, Wichtiges zu erledigen. Aufschieberei ist dir zum Glück (normalerweise) fremd. 
Wenn das über einen längeren Zeitraum so läuft, dann kann das ganz schön hakelig werden. Die Motivation, mit einer bestimmten Sache zu starten, ist irgendwann komplett raus und selbst eine kleine Aufgabe kann dadurch riesengroß und unlösbar werden.

Du bist clever genug, um zu wissen, dass du dir damit ziemlich großen Ärger einhandeln kannst. Wenn du diese eine Aufgabe dauerhaft nicht erledigst, dann bekommst du echt Stress, dein produktives Arbeiten leidet darunter. Vielleicht hast du auch schon Mails mit Remindern dazu in deinem Postfach oder der Abgabetermin ist bereits verstrichen und du hoffst, dass es keiner merkt…? 
 

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Die Zeit wird knapp und unangenehme Konsequenzen drohen

Die Verantwortung zu entscheiden, was als nächstes in den Fokus rückt und erledigt wird, liegt bei dir. Klar, wir sind ganz gut darin, andere – deinen Chef, Kollegen, Partner… - dafür verantwortlich zu machen, das kann prima als Ausrede dienen. Aber wenn du ganz ehrlich bist, dann weißt du, dass bei solch lange aufgeschobenen To Dos die Verantwortung für die Erledigung bei dir liegt. Selbstmanagement ist das Zauberwort. 

 

Wie konnte das denn mal wieder passieren?

Um hier weiter zu kommen und diese lang aufgeschobenen To Dos endlich abzuarbeiten ist es wichtig für dich zu verstehen, wie du überhaupt in diese Situation kommen konntest. 

 

Diese 2 Gründe lassen dich To Dos von Tag zu Tag weiterschieben  

 

Das sind die Gründe, warum eine Aufgabe unberührt liegen bleibt

Es gibt genau 2 Gründe, für deine Aufschieberitis. Du lernst hier beide Gründe kennen und unterscheiden. Wenn du das verstanden hast, kannst du die Aufgaben auch geschickt angehen.

1. Grund 

 

Die Sache an sich ist nicht in Ordnung

Sachlicher Grund: irgendwas an dieser Arbeit schmeckt dir nicht, ist negativ besetzt. Oder es ist einfach nicht wichtig. Hat es Konsequenzen, wenn du es nicht erledigst? Nein? Dann streiche diese Aufgabe einfach komplett und mach dir dein Leben damit nicht mehr schwer! Du denkst, du musst diese Aufgabe für deinen Chef oder Kunden erledigen? Sind wir uns einige darin, dass Arbeit Sinn ergeben soll? Wenn du das auch so siehst, dann bin ich mir sicher, dass du glaubhaft klar machen kannst, warum diese Aufgabe nicht erledigt werden muss.

 

Woran erkennst du eine unwichtige Aufgabe?

Um herauszufinden, ob eine Aufgabe wirklich notwendig ist oder nicht, mach dir eine ausführliche Liste über alle, die mit dieser Aufgabe vorher oder nachher in Berührung kommen oder mit den Auswirkungen, die diese erledigte Aufgabe haben wird. Also Kunden, Chef, Kollegen, Zulieferer….

Dann überlege bitte, welche Auswirkungen es haben wird, wenn du dieses To Do nicht bearbeitest. Bedenke dabei finanzielle Aspekte, aber auch wie deine Beziehung sich zu deinem Kunden, Chef, oder den anderen Playern auf deiner Liste verändert oder beeinflusst wird. Wenn du keine Auswirkungen feststellen kannst, handelt es sich in der Regel um eine unwichtige Aufgabe.

Das ist aber nur eine Daumenregel und nicht immer auf alle Situationen anwendbar. Vergiss den gesunden Menschenverstand nicht!

 

Warum diese Aufgabe nicht durch dich erledigt werden muss 

Ein anderer sachlicher Grund kann darin zu finden sein, dass du schlichtweg überqualifiziert für diese Aufgabe. Manchmal bist du bereit, solche Aufgaben zu übernehmen, aber hier auf keinen Fall. Mach das klar und delegiere diese Aufgabe ab jemanden, für den es gut passt. 

Wenn es Aufgaben sind, die du wiederkehrend zu erledigen hast und die Erfüllung dieser Aufgaben kostet dich einen sehr hohen Energieaufwand, dann suche dir jemanden, der diese Aufgabe dauerhaft übernimmt. Selbst, wenn du als noch jemanden extra dafür bezahlen musst. In der Zeit, in der die Aufgabe von jemand anderem übernommen wird, kannst du mehr Geld verdienen, weil du deine Energie sinnvoll einsetzt. 

Aber pass hier gut auf, nicht, dass das Argument der Überqualifikation dir als faule Ausrede dient, diese Aufgabe nicht anzugehen.

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2. Grund 

 

Die Beziehung ist nicht in Ordnung

Ok, hier wird es ein bisschen haariger. Aber immer noch kein Grund, dass du dir Sorgen machen musst. Erinnere dich: du bist gerade dabei aufzudröseln, warum du ein To do immer weiterschiebst und du dir echten Ärger einhandeln kannst, wenn das so bleibt. Also macht es doch wirklich Sinn für dich, dass du dich jetzt damit beschäftigst, um aus dieser Falle dauerhaft raus kommst. So kannst du dich zukünftig besser organisieren und dein Selbstmanagement verbessern.  

Der zweite Grund liegt also auf der Beziehungsebene. Das heißt, es gibt sehr wahrscheinlich jemanden, der in dieses Thema involviert ist, (oder gab früher jemanden), den du mit dieser Aufgabe verbindest und der dir das Gefühl gibt, dass du es besser lassen solltest. Einen Besserwisser oder Dich-zur-Schnecke-Macher, einen schrecklichen Chef oder Ausbilder oder oder oder. Das sorgt dafür, dass du nicht ins produktive Arbeiten kommst. 

 

Das Erledigen dieser Aufgabe kostet dich also vermutlich nicht mal viel Zeit oder besonders viel deiner Fachkompetenz. 

Aber es kostet dich ein Übermaß an emotionaler Energie, einfach weil du dich mit diesen Einflussfaktoren beschäftigst. Automatisch schiebst du deine Aufgaben auf, ein Trick deines Unterbewussten. So musst du dich nicht mit Beziehungen, die dir eh nicht guttun belasten. 

Der Teufelskreis: du erfüllst auch eigentlich für die leicht lösbare Aufgaben nicht. Am Ende bist du der Depp.

Das Erfüllen der Aufgabe löst bei dir emotionalen Stress aus. Dein Unterbewusstes schützt dich vor diesem Stress, indem du jeden Tag wieder neue andere sehr wichtige Aufgaben findest, um diese eine aufzuschieben. 

 

Du bist bis hier gekommen. Super! Jetzt serviere ich dir die Lösung

Was also tun, um aus dieser Falls raus zu kommen? Die eine universelle Lösung gibt es leider nicht. Vielleicht tröstet es dich ein bisschen zu wissen, dass die meisten Probleme auf der Beziehungsebene auftreten. Du bist also nicht allein. 

Du bist einen großen Schritt weiter, wenn du dir bewusst machst, dass deine Verweigerung dich einer Aufgabe zu widmen nichts mit dir zu tun hat, sondern mit einer Beziehung zu einer anderen Person. Oft hilft das auch schon, diese Aufgabe dann angehen zu können. 

Wenn nicht, dann mach dir noch mal ganz bewusst, was genau an dieser anderen Person dich nicht gut aussehen lässt. Welche Geschichte gibt es dazu? Fange an, diese Beziehung aufzuräumen. 

Du kannst dich auch fragen, welche Werte dich leiten und welche Werte die Person leiten, mit der du dich gerade beschäftigst. Einen ausführlichen Artikel über die Werte, die uns motivieren unsere Arbeit zu machen, findest du demnächst hier. Wenn du das nicht verpassen willst, dann trage dich in meinen Newsletter ein.

 

Der gute Nebeneffekt: du lernst dabei Neues über dich! Was dich antreibt, voranbringt und motiviert. 

 

Und ganz nebenbei kannst du wie von selbst mit der ungeliebten Aufgabe starten. 
Probiere es aus! 

Jetzt ist es wichtig, dass du dich nicht überforderst. Die Aufgabe hat so lange gelegen. Mach also am ersten Tag nicht mehr als 30 Minuten daran und dann wende dich wieder einer anderen Sache zu. Am nächsten Tag machst du dann weiter. Wieder in deinem Rhythmus. Aber mindestens 30 Minuten. Und dann vielleicht direkt die nächsten 30.

Es gibt manchmal vertrackte Beziehungen, die sich nicht so einfach auflösen lassen. Aber es gibt auch eine ganze Menge mehr, was du noch tun kannst. 

Wenn es aber nicht klappt, dass du deine Aufgaben so angehst, dann melde dich bei mir. Dann verrate ich dir noch weitere Tricks, die dich bei deinem Selbstmanagement unterstützen. 

Genug von Führung ohne deinen persönlichen Fingerprint? Du kannst weiterhin unkontrolliert und ungesteuert versuchen, weiter zu kommen und dabei deine Zeit verschleudern. Oder du trägst dich hier für den Führungskräfte Newsletter ein.

Fazit

To Dos die du nicht startest kannst du in 2 Kategorien einteilen.

Die, die auf der Sachebene nicht lösbar sind und die du vielleicht delegieren kannst. Oder die, die auf der Beziehungsebene deine Energie binden und du deshalb vermeidest, damit anzufangen. 

Wenn du das voneinander unterscheiden kannst, dann weißt du auch, was du zu tun hast, um mit einer Aufgabe loszulegen. Viel Spaß!

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